20.07.2017

Sommer, Sonne, Urlaubszeit!


Nicht falsch verstehen: Sonne ist lebenswichtig.

 

Sie hebt die Stimmung, steuert die innere Uhr, das Immunsystem und den Hormonhaushalt.                                    

Unbedingt vermeiden sollte man aber sonnenbedingte Rötungen und Sonnenbrände.
Auf den Filter kommt es an Sonnenschutzmittel enthalten physikalische
oder chemische Lichtschutz- Filter oder eine Kombination aus beiden.
Physikalische oder mineralische Filter sind Pigmente wie Titandioxid
oder Zinkoxid, die auf der Haut bleiben und das Licht reflektieren. Man
erkennt sie an dem typischen Weiß- Effekt. Inzwischen werden auch Nano-
Partikel verwendet, die so klein sind, dass man sie mit bloßem Auge
nicht sehen kann. Der Vorteil: Kein weißer Film auf der Haut.
Im Gegensatz zu den physikalischen UV-Filtern werden chemische Filter in
die obersten Hautschichten aufgenommen. Ihre Schutzwirkung entfalten
sie, indem sie die Lichtenergie in Wärme umwandeln. Da es etwas Zeit
braucht, bis die Wirkstoffe in die Haut eingedrungen sind, sollte man Sonnenschutzprodukte
mit chemischen Filtern mindestens 30 Minuten, bevor
man ins Freie geht, auftragen. Wie lange die Sonnencreme wirkt,
gibt der Lichtschutzfaktor (LSF) an. Multipliziert man seine Eigenschutzzeit
mit dem LSF, erhält man die Zeit, die man sich mit Sonnencreme in der
Sonne aufhalten kann. Beispiel: Ein Mensch mit Hauttyp 2 (helle Haut,
helle Haare, helle Augen) hat eine Eigenschutzzeit
von 10 bis 20 Minuten. Trägt er eine Sonnencreme mit LSF 25
auf, kann er vier bis acht Stunden in der Sonne verbringen.

Gute Gründe für wirksamen Sonnenschutz

Aber Vorsicht: Der auf der Verpackung angegebene LSF gibt lediglich den UV-B-Schutz an. Das Sonnenlicht
besteht jedoch auch noch aus anderen Strahlungsarten. UV-A-Strahlen beispielsweise dringen tief in die Haut
ein und lassen sie altern. Im Gegensatz zu UV-B-Strahlen lösen sie zwar kaum Sonnenbrände aus, allerdings
werden sie für Hautreaktionen und Sonnenallergien verantwortlich gemacht und gelten als hautkrebsauslösend.
Da sie auch Glas durchdringen können, bieten Autoscheiben Fahrer
und Beifahrer keinen Schutz. Gute Gründe also eine wirksame Sonnencreme zu verwenden, die auch
einen entsprechenden UV-A-Schutz bietet. Produkte mit einem noch höheren Schutz vor UV-A-Strahlung eignen
sich besonders für Menschen mit Sonnenallergie oder Hauterkrankungen wie Rosazea.
Ob mattierende Cremes für fettige Haut, feuchtigkeitsspendende Lotionen für trockene Haut oder Gele für
Sonnenallergiker – in der Apotheke sind alle Hauttypen gut aufgehoben. Bei Hauterkrankungen können Apotheker
ganz auf den jeweiligen persönlichen Hauttyp abgestimmte Produkte empfehlen.

Einige Arzneimittel, wie z. B. Antibiotika oder Entwässerungsmittel zur Blutdrucksenkung, können die Sonnenempfindlichkeit der Haut erhöhen oder lösen unter UV-Einwirkung Hautreaktionen aus. Dazu beraten Sie die
Arzneimittelexperten in Ihrer Apotheke. Also vor dem nächsten Sonnenbad schnell noch die Beratungskompetenz
Ihres Apothekenteams nutzen.

Sicher sonnen – so geht’s:

• Tragen Sie Sonnenschutzmittel
schon vor dem Sonnen auf.


•Verwenden Sie eine ausreichende
Menge Sonnenschutzmittel.
(3 Esslöffel für den Körper einen
Erwachsenen)


• Tragen Sie Sonnenschutzmittel
mehrfach auf, insbesondere nach
dem Baden oder wenn Sie schwitzen.


• Bleiben Sie trotz Sonnenschutzmittel
nicht zu lange in der Sonne
und meiden Sie die intensive
Mittagssonne.


• Schützen Sie Babys und Kleinkinder
vor direkter Sonneneinstrahlung.


• Für Babys und Kleinkinder sind
schützende Kleidung und Sonnenschutzmittel
mit LSF 25 oder höher
empfehlenswert.


In unserer Apotheke erhalten Sie Sonnenschutzmittel
für verschiedenste Hauttypen und jedes Alter.

 


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